Sociology

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By Vojin Milić (auth.), Günter Dux, Thomas Luckmann (eds.)

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Explores what it capacity to be undocumented in a felony, social, financial and historic context

In this illuminating paintings, immigrant rights activist Aviva Chomsky indicates how "illegality" and "undocumentedness" are innovations that have been created to exclude and make the most. With a spotlight on US coverage, she probes how humans, specially Mexican and valuable american citizens, were assigned this status--and to what ends. mixing historical past with human drama, Chomsky explores what it potential to be undocumented in a felony, social, financial, and historic context. the result's a strong testomony of the advanced, contradictory, and ever-shifting nature of prestige in the USA.

Stadtpolitik in schrumpfenden Städten: Duisburg und Leipzig im Vergleich

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Wir können sie bloß annähernd erfassen. (II, 475) Die Menschheit strebt allerdings nach einer solchen Erkenntnis. Aber es bleibt dabei, daß sie immer nur teilweise zu realisieren möglich ist. Sorokin erklärt: "Aber eine solche ganze Wahrheit ist unserem Geiste niemals völlig gegeben; sie existiert nur im göttlichen Geist und sie ist das Ziel, wonach die Menschheit ewig strebt. " (II, 257) Welcher Teil der Wirklichkeit der Erkenntnis zugänglich ist, wird durch den Charakter der Kultur bestimmt. "Was dem menschlichen Geist die Wahrheit zu sein scheint, stellt sich im hohem Grade als Widerspiegelung der Gestaltungen der gesamten Kultur dar.

Sorokin erklärt, daß keiner der besonderen ontologischen, anthropologischen, ethischen und technischen Standpunkte, auf die die verschiedenen Kulturtypen gegründet seien, absolut richtig sei. Vielmehr sei jeder bloß relativ richtig; im Vergleich mit der gesamten Wirklichkeit seien alle enger und daher unvollständig und einseitig. In diesem Kulturrelativismus kommt der gnoseologischen Beschränktheit jeder Kultur eine besondere Bedeutung zu. Die Unvollkommenheit aller Kulturtypen ist vor allem durch die Unvollständigkeit ihrer Wahrheitsauffassungen bewirkt.

Dazu auch II, 298-299) Die gesellschaftlich-kulturelle Bedingtheit dessen, was Wahrheit heißt, ist sowenig bestritten wie die Unerreichbarkeit eines "absoluten Wissens". Der erkenntnistheoretische Relativismus der Sorokin'schen Wahrheitsauffassung beruhtjedoch auf dem Unverständnis des dialektischen Verhältnisses von relativer und absoluter Wahrheit, in welchem sich die geschichtliche Entwicklung des menschlichen Wissens bewegt. In dieses dialektische Verhältnis sind auch die allgemeinsten erkenntnistheoretischen 34 VojinMilic und logischen Elemente der Erkenntnis einbegriffen.

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