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By Fasil Iskander

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Ebenso gerät aus dem Blick, dass viele Menschen heute ganz anders sterben, als es die populären 46 N. Streeck Ideale vorsehen: Der langwierige Sterbeprozess bei einer Demenzerkrankung kann weder im Feld der Palliative Care noch der Suizidhilfe als „gut“ gelten. In den gegenwärtigen Sterbediskursen verdunkelt sich damit unter dem Optimierungsparadigma, wie tatsächlich gestorben wird, und die heraufbeschworene Individualität im Sterben bleibt vorläufig. Literatur Ariès, P. (1976). Studien zur Geschichte des Todes im Abendland.

Nach dem guten Sterben zu fragen impliziert, dass es ebenso ein schlechtes Sterben gibt. Sterben wird damit zu einer bewertbaren Angelegenheit. Wird das Lebensende nicht nur als passiv zu erduldendes Geschehen, sondern auch als kreatives Handeln begriffen, so hängt, ob jemand gut oder schlecht stirbt, davon ab, in welcher Weise er die Möglichkeiten zur Gestaltung seines Sterbens ausschöpft. Entsprechende Anstrengungen versprechen ein umso besseres Sterben, wobei die Gestaltung auch misslingen oder gar nicht erst in Angriff genommen werden kann.

Dennoch ist nicht auf den ersten Blick klar, wonach wir eigentlich fragen, wenn wir wissen möchten, was ein gutes Lebensende ausmacht. Zur Klärung dessen trägt bei, zunächst die Frage zu bedenken, um den eigentlichen Gegenstand des Interesses herauszuschälen, aber auch die Antworten in den Blick zu nehmen, die in Vergangenheit und Gegenwart gegeben wurden und werden. Für den heutigen Umgang mit dem Lebensende ist typisch, so lautet die hier entfaltete These, Sterben als etwas zu betrachten, das man besser oder schlechter machen kann.

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