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By Helmut Fiedler

Helmut Fiedler rekonstruiert purpose und Motivkonstellationen für die Wahl des Lehrerberufs von Ostdeutschen, die in einem (berufs-)biographischen Prozess zur Waldorfpädagogik und Anthroposophie gefunden haben und an Waldorfschulen unterrichten. Den Befragten gelang mit ihren biographischen Ressourcen ein erfolgreicher biographischer Übergang nach 1989/90. Die Suche nach einem neuen Weltbild begann schon zu DDR-Zeiten und conflict geprägt durch ein Interesse am Mitmenschen, an der Freiheit sowie an einer Pädagogik, in deren Mittelpunkt das style steht. Die befragten WaldorflehrerInnen sind engagiert an ihren Schulen tätig und stehen für einen unverkrampften Umgang mit Anthroposophie und Waldorfpädagogik. Die Biographien machen deutlich, dass die Persönlichkeit des Lehrers zentral ist und in der Aus- und Weiterbildung eine größere Rolle spielen sollte.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Und Geißler (2009). 107 Vgl. auch Helwig (1988b, S. 14-17). 46 1 Einleitung und Entwicklung der Fragestellung Flösser/Otto/Tillmann (1996, S. 10) betonen die Schnelligkeit und Zielgerichtetheit des Umbaus des Schulsystems: Der Umbau habe zunächst unter dem Schlagwort „Demokratisierung“, dann unter dem Schlagwort „sozialistische Entwicklung des Schulwesens“ gestanden. 1965108 sei der Umbau im Wesentlichen abgeschlossen gewesen und es habe das Schulsystem in seinem Hauptcharakteristikum bestanden: polytechnisch ausgerichtetes Einheitsschulwesen.

B. Arbeitslo82 Hoffmann (1995) sieht in einer „staatskapitalistischen Erziehung“ (S. 386) ebenso viele Bedenklichkeiten, nur aus anderen Gründen. 1 Lehrerpotential 39 sigkeit) würden so verarbeitet, dass das Selbstwertgefühl erhalten bliebe (zu den Bewältigungsstrategien gehöre: Bewertungsmaßstäbe, Ansprüche, Ziele kompensatorisch den neuen Umständen anpassen, da man die Umstände nicht ändern kann oder meint, sie nicht ändern zu können). Besonders bei älteren Menschen, die längere Zeit in der DDR gelebt und sich mit ihr identifiziert haben, sowie bei Menschen, bei denen zum Arbeitsplatzverlust noch Stress über die eigenen Kinder mit der veränderten Schule dazu kommt, sind die Auswirkungen der Wende besonders deutlich negativ.

Häder/Ritzi/Sandfuchs (2001) setzen sich in der Einleitung (S. 7-14) mit dem Erziehungssystem und -verständnis in der DDR auseinander (vgl. auch Hoyer 1996, S. 15-25). Anhand eines Zitates von Makarenko machen die Autoren deutlich, dass die Pädagogik in der DDR keine Wissenschaft mit kritisch-rationalem Anspruch, sondern Staatspädagogik bzw. Legitimationswissenschaft und von der Planbarkeit erzieherischer Ergebnisse durch lückenlose Kontrolle jeder Erziehungssituation und -beziehung überzeugt war: „… und keine Pädagogik kann so mächtig sein, wie unsere sowjetische Pädagogik, weil es bei uns keine Umstände gibt, die der Entwicklung eines Menschen im Wege stehen“ (Häder/Ritzi/Sandfuchs 2001, S.

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