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By Anja Burchhardt

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Fen, was sie wiinschen, d. h. zur Zulassung zu den ihnen bisher versagt gebliebenen Vorlesungen, Uebungen und Kliniken, solange den Dozenten das Recht gewahrt bleibt nach eigenem Ermessen hierbei zu verfahren. "107 Die Forderungen der Studentinnen betrafen jedoch nicht nur die Medizinische, sondern aile vier Fakultaten und wurde daher an der gesamten Universitat "Gegenstand lebhafter Erorterungen"108. Der akademische Senat vertrat den Standpunkt, man wiirde mit Gewahrung der Immatrikulation in die Rechte der Fakultaten eingreifen.

J SO lange die Medizinerin auf Grund der Schweizer Zeugnisse in Deutschland zum Physikum oder Staatsexamen nicht zugelassen wird, muB sie mit den Schweizer Einrichtungen rechnen, urn sich die Moglichkeit der Schweizer Einrichtungen [... J nicht zu verscherzen. [... J Es schadet der Wiirde ihres Standes, wenn die Arztin trotz ernsthafter Studien, die sie allerdings unter dem Druck der Verhaltnisse im Auslande betrieben hat, an Ausiibung gewisser Funktionen (Ausstellung von Impf- und Totenschein, sowie von Giftrezepten) gehindert ist.

Assen wiirden. Offensichdich sah die Philosophische Fakultat in diesem Vorschlag keinen Obergriff auf ihre wertvollen Hausrechte. 1m Gegensatz zur Medizinischen Fakultat befand sie den Wunsch der Abiturientinnen nach Zulassung zur Immatrikulation sogar als "berechtigt und wiinschenswert" I 10. Die Angelegenheit erfreute sich eines grogen Presseechos. Die "Vossische Zeitung" sprach sich 1902 fiir das Recht auf freien Zugang der Studentinnen zu allen Vorlesungen aus: Man habe vielleicht ein Jahrzehnt zuvor zugestehen miissen, dag es an der notigen Erfahrung fehle, ob der Unterricht an der Universitat durch die Teilnahme weiblicher Horer leide.

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